10 Faktoren woran man einen gut geführten Fußballverein erkennen oder es selbst werden kann

Fußball ist die beliebteste Teamsportart der Welt. Allein in Deutschland gibt es rund 25 000 Vereine. Da ist es manchmal gar nicht so einfach, sich für den Richtigen zu entscheiden. In diesem Artikel gehen wir daher auf einige Punkte ein, woran man einen gut geführten Fußballclub erkennen oder sich dahingehend entwickeln kann.

#1 Einheitlichkeit 

Einheitliche Kleidung ist zweifellos ein Faktor für Integration und Zugehörigkeit. Alle strukturierten Clubs heben sich auf diese Weise ab. In der Wirtschaft spricht man von Corporate Identity. Das heißt unter anderem einheitliche Vereinsfarben und Logo. Es macht keinen professionellen Eindruck wenn die E-Jugend in roten Trkots spielt, die F-Jugend in gelb, dabei sind die Vereinsfarben Grün -Weiß. Ein einheitliches Auftreten fördert die Vereinsidentität und trägt zu einer professionellen Außendarstellung bei.


Ähnlich wie bei den einheitlichen Vereinsfarben, macht es Sinn sich für einen festen Ausrüster zu entscheiden. Zum einen kann man durch eine Kooperation mit einem Ausrüster günstigere Preise erzielen und zum anderen ist dies ein weiteres Zeichen von Einheitlichkeit. In vielen Vereinen holt sich jede Jugendmannschaft ihre eigenen Trikots. Die einen tragen Adidas, die anderen Nike oder Jako. Das ist ein klares Zeichen dafür, dass im Verein nicht miteinander gearbeitet wird, sondern jedes Team sein eigenes Ding macht. 


#2 Homepage und Social Media

Eines der ersten Mittel um sich heutzutage über einen Verein zu informieren, ist das Internet. Daher ist eine vereinseigene Homepage enorm wichtig. Aktuelle Informationen über den Club, die Teams, Kontaktdaten, Trainingszeiten und regelmäßige Updates sind für einen attraktiven Verein ein Muss. 


Des Weiteren sind Social Media Plattformen wie Facebook oder Instagram von immer größerer Bedeutung. Ein "Like" auf der Fanpage und schon werden die Nutzer über alle News informiert. Kaum jemand geht heutzutage noch regelmäßig auf eine Homepage, es sei denn, ein Posting auf der jeweiligen Social Media Plattform regt dazu an. Die meisten Besucher werden so generiert. Ein regelmäßiger und strukturierter Social Media Auftritt ist daher sehr wichtig geworden.


#3 Trainingsmaterialien

Ein weiterer wichtiger Faktor sind ordentliche Trainingsmaterialien. Hütchen, Stangen, Bälle, Leibchen und günstige Minitore sollten zum Grundrepertoire eines Vereins zählen. Allein mit guten Trainingsmaterialien, kann man sich von Konkurrenzvereinen in der Region abheben.


#4 Normen, Werte und Verhaltenslinien

Ein Verein hat einen weitaus größeren Auftrag als die reine fußballerische Ausbildung. Der Verein ist ein Ort des gemeinsamen Lebens und sollte daher positive Werte wie Fairness, Respekt und Toleranz vermitteln.  Kinder lernen im Verein Regeln zu befolgen und wie man sich in einem Team verhält. Wichtige Eigenschaften, die für das Leben unerlässlich sind. Normen, Werte und auch Verhaltenslinien sollten auf jeden Fall auch auf der Homepage ersichtlich sein.


#5 Qualifizierte Trainer

Einer der wichtigsten Punkte für eine attraktive und erfolgreiche Nachwuchsabteilung sind qualifizierte Trainer. Um dies nachzuweisen sind entsprechende Lizenzen unabdingbar, auch wenn diese noch lange nicht aussagt, wer ein guter Trainer ist oder nicht. Trotzdem wirkt ein Verein mit lizensierten Trainern deutlich attraktiver, als ein Club mit Trainern ohne entsprechenden Nachweis. Eine Trainervorstellung auf der Homepage ist eine gute Möglichkeit, um seine qualifizieren Coaches vorzustellen.


#6 Männermannschaft

Das Ziel eines jeden jungen Kickers ist es irgendwann mal Profifußballer zu werden. Doch nur die wenigsten schaffen den Sprung ins ganz große Fußballgeschäft. Daher ist es wichtig den Kindern und Jugendlichen eine vereinsinterne Perspektive zu bieten. Ein guter Verein ist meistens für seine 1.Männermannschaft bekannt. Je höher diese spielt, desto bekannter und gleichzeitig attraktiver wird der Club. Genau aus diesem Grund hat beispielsweise ein Oberligist meist einen besseren Nachwuchs, als beispielsweise ein Kreisligist. 


#7 Gepflegtes Trainingsgelände

Das erste was man sieht, wenn man sich einen Verein anschaut, ist das Trainingsgelände. Wenn dies schon einen ungepflegten Eindruck macht, ist das kein gutes Zeichen. Viele Dorfclubs pflegen ihre Plätze und Funktionsgebäude alleine. Andere Vereine sind bloß Mieter der Sportanlagen, welche von der Stadt oder Gemeinde bewirtschaftet werden. Beide Varianten haben ihre Vor-und Nachteile. Fakt ist jedoch, dass ein gepflegtes Trainingsgelände inklusive Sanitäranlagen stets ein positives Merkmal ist.


#8 Ausbildungsphilosophie

Eine einheitliche Ausbildungsphilosophie ist ein Zeichen von Professionalität. Diese wird häufig auch auf der Homepage des Vereins veröffentlicht. Natürlich bringt die beste Ausbildungsphilosophie nichts, wenn sich keiner daran hält. Trotzdem steigert dies die Attraktivität eines Vereins und der dazugehörigen Nachwuchsabteilung.


#9 Kleidung

Präsentationsanzüge, Aufwärmshirts, Winterjacken, Regenjacken, Taschen, Heim-und Auswärtstrikots.  All dies wünscht sich jeder Fußballer im Amateurbereich. Natürlich ist der Umfang der Ausstattung eine rein finanzielle Frage, aber trotzallem steigert dies die Attraktivität eines Fußballvereins.


#10 Positives Image

Ein positives Image hingegen kann man sich nicht kaufen, sondern muss man sich hart erarbeiten. Dinge die zu einem positiven Image beitragen sind unter anderem einige der bereits genannten Punkte, wie ein strukturiertes Vereinsmanagement, qualifizierte Trainer, einheitliches Auftreten und ein gepflegtes Trainingsgelände.  Ein gutes Image bringt positive Mund zu Mund Propaganda und führt letzendlich zu neuen Mitgliedern. Des Weiteren kann man durch soziales Engagement, einem guten Internetauftritt und einer vernünftigen Außendarstellung viel für ein positives Vereinsimage tun. 


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